1. Meeting am 17.07.2017 Vortrag: „Charity im alten China“, Prof. Dr. Roland Altenburger. Sinologie Professor Uni Würzburg und zwei Freundinnen werden aufgenommen
 „Wohltätigkeit im China der späten Kaiserzeit“ Prof. Roland Altenburger referierte mit umfangreichen Power Point Präsentationen über die Wohltätigkeit im China der späten Kaiserzeit. So wurde im Verlauf der 5000- jährigen Geschichte Chinas die chinesische Ming – Dynastie (1368-1644) durch die Qing-Dynastie ( 1644 - 1911), eine mandschurische Fremdherrschaft, abgelöst. Das führte zu einer Verdoppelung des chinesischen Reiches sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig. Der Kangxi-Kaiser aus der Qing-Dynastie baute das Verwaltungssystem um und schuf  in der Zeit zwischen 1661 – 1722 einen schlanken Staat. Damit änderte sich die Einstellung zu Wohltätigkeiten. Half man früher nur Verwandten und dienten die Aktivitäten den Eliten, die ihre eigenen Interessen verfolgten, so wurde nun Wohltätigkeit zur traditionellen Aufgabe des Staates. Das hatte Auswirkungen auf Clans und viele religiöse Institutionen. Regelmäßig trafen sich lokale Eliten, stellten Regeln auf und sammelten Spenden zu Wohltätigkeitszwecken. Die neuartige Wohltätigkeitsgesellschaft war freiwillig und lokal finanziert. Zahlreiche historische Abbildungen ergänzten diesen interessanten Vortrag – ein krönendes Erlebnis für diesen Abend. Text:Dr. Ursula Nienaber